Inhalt (11 Abschnitte)
- PKV als Student: Wer sich überhaupt privat versichern kann
- Für wen die private Krankenversicherung im Studium passt – und für wen nicht
- Was kostet die PKV für Studenten?
- So funktionieren PKV-Studententarife
- Die drei Haken der PKV im Studium
- Raus aus der PKV: Wie kommt man als Student zurück in die GKV?
- Fünf Irrtümer über die PKV als Student
- PKV im Studium: Job, BAföG und Auslandssemester
- Studententarife vergleichen – nach Kriterien, nicht nach Ranking
- In fünf Schritten zur ehrlichen Entscheidung
- Alle Ratgeber zur PKV im Studium
- Als Student kannst du dich privat versichern, wenn du dich binnen drei Monaten von der studentischen Versicherungspflicht befreien lässt (§ 8 SGB V), wenn du über 30 bist oder wenn du promovierst.
- Öffentliche Beitragsbeispiele für PKV-Studententarife reichen von rund 95 € bis über 300 € im Monat; die studentische Krankenversicherung kostet 2026 je nach Kasse 136,80 € bis 160,82 €.
- Passen kann die PKV vor allem für Beamtenkinder mit 80 % Beihilfe, für Studierende ab 30 und für Promovierende mit Stipendium.
- Die Haken: Die Befreiung ist unwiderruflich bis Studienende, der Versicherer prüft deine Gesundheit, und Studententarife bilden keine Alterungsrückstellungen – nach dem Studium steigt der Beitrag.
- Für die Mehrheit der Studierenden ist die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl.
Als PKV-Student kannst du dich privat versichern, wenn du dich binnen drei Monaten von der studentischen Versicherungspflicht befreien lässt (§ 8 SGB V), wenn du über 30 bist oder wenn du promovierst. Öffentliche Beispiele für Studententarife reichen von rund 95 € bis über 300 € im Monat, die studentische Krankenversicherung kostet 2026 136,80 € bis 160,82 €. Sinnvoll ist die PKV vor allem für Beamtenkinder, ab 30 und in der Promotion – für die Mehrheit bleibt die GKV richtig (Stand Oktober 2026).
PKV als Student: Wer sich überhaupt privat versichern kann
Studierende sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig – bis zum Ende des Semesters, in dem sie 30 werden (§ 5 Abs. 1 Nr. 9, § 190 Abs. 9 SGB V). Bis 25 geht die Familienversicherung vor. Wer privat versichert sein will, braucht deshalb einen von drei Wegen:
Befreiung
Binnen drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht bei einer Kasse beantragen – unwiderruflich bis Studienende (Befreiung von der Krankenversicherungspflicht).
Ab 30
Nach dem Ende der studentischen KV binnen zwei Wochen nach dem Hinweis der Kasse austreten (§ 188 Abs. 4 SGB V) – mit Nachweis der PKV (PKV für Studenten ab 30).
Promotion
Promovierende sind nicht als Studenten versicherungspflichtig (BSG, 07.06.2018). Mit Stipendium oder ohne Einkommen ist die PKV möglich (Krankenversicherung als Doktorand).
Nicht möglich ist die PKV, wenn du über eine andere Pflicht gesetzlich versichert bist: im dualen Studium (wie Auszubildende, § 5 Abs. 4a SGB V) oder wenn du im Semester regelmäßig mehr als 20 Stunden als Arbeitnehmer unter der Versicherungspflichtgrenze arbeitest. Und für jeden privaten Vertrag gilt: Der Versicherer entscheidet nach einer Gesundheitsprüfung, ob und zu welchem Beitrag er dich aufnimmt.
Für wen die private Krankenversicherung im Studium passt – und für wen nicht
Wir sagen es offen: Für die meisten Studierenden ist die gesetzliche Krankenversicherung die richtige Wahl. Bis 25 kostet die Familienversicherung nichts, danach ist die studentische Krankenversicherung günstig und ohne Bindung. Vier Lebenslagen sind anders:
| Lebenslage | Gesetzlich | Privat | Einschätzung |
|---|---|---|---|
| Beamtenkind mit Beihilfe (bis 25) | 136,80–160,82 € | rund 40–75 € (Restkosten-Tarif) | PKV oft deutlich günstiger – bis die Beihilfe endet |
| Studium ab 30 | ab 260,77–297,81 € | rund 95 € bis über 300 € | PKV oft günstiger, aber Bindung und Beitragssprung |
| Promotion mit Stipendium | rund 359–369 € (bei 1.750 €) | Studententarif je nach Versicherer | PKV oft günstiger; Vorversicherungszeit beachten |
| Eltern privat, ohne Beihilfe | 136,80–160,82 € | rund 95 € bis über 300 € | meist GKV besser, außer bei sehr günstigem Tarif |
| Eltern gesetzlich, unter 25 | 0 € (Familienversicherung) | rund 95 € bis über 300 € | GKV klar besser |
Ob sich die PKV in deinem Fall rechnet, entscheidet vor allem, wie lange dein Studium noch dauert und was danach kommt. Wer nach dem Abschluss angestellt unter der Versicherungspflichtgrenze arbeitet, ist ohnehin wieder gesetzlich pflichtversichert. Wer verbeamtet wird oder sich selbstständig macht, bleibt eher privat. Die Abwägung Schritt für Schritt steht im Ratgeber Lohnt sich die PKV für Studenten?
Was kostet die PKV für Studenten?
Private Beiträge hängen nicht vom Einkommen ab, sondern von Eintrittsalter, Tarif, Selbstbeteiligung und deiner Gesundheit. Einige Versicherer veröffentlichen Beispiele für ihre Studententarife:
| Versicherer / Tarif | Beispiel laut Versicherer | Monatsbeitrag |
|---|---|---|
| HanseMerkur Start Fit (KVS3 + PVN) | 20 Jahre, 1.000 € / 500 € Selbstbeteiligung | 95,07 € / 138,45 € |
| HanseMerkur Start Fit | 38 Jahre, 1.000 € / 500 € Selbstbeteiligung | 113,37 € / 193,85 € |
| ottonova Study Smart / Protect / Free | Selbstbeteiligung 0 € / 500 € / 0 €, Alter nicht angegeben | 117 € / 116 € / 133 € |
| Allianz MeinGesundheitsschutz Plus 70A | Eintrittsalter 16–20 / 21–24 / 25–29 | 227,22 € / 290,56 € / 320,25 € |
| Hallesche NK.select L Bonus (Ausbildungszeiten) | 25 Jahre, inkl. Pflege, vor Bonus und Rückerstattung | 335,61 € |
Die Spanne ist groß, weil die Tarife verschieden viel leisten und verschieden hohe Selbstbeteiligungen haben. Ein niedriger Beitrag mit 1.000 € Selbstbeteiligung bedeutet: Die ersten 1.000 € Krankheitskosten im Jahr zahlst du selbst. Bekommst du BAföG, erhöht sich dein Bedarf bei einer privaten Versicherung um bis zu 102 € für die Kranken- und 35 € für die Pflegeversicherung, über der Altersgrenze von 30 um 185 € und 48 € (§ 13a Abs. 3 BAföG). Alle Kosten im Detail: PKV-Kosten für Studenten.
So funktionieren PKV-Studententarife
Viele Versicherer haben eigene Tarife oder Sonderbedingungen für Studierende und andere Personen in Ausbildung. Sie sind günstiger, weil sie keine Alterungsrückstellungen bilden – also kein Polster für die steigenden Krankheitskosten im Alter ansparen (Allianz). Dafür sind sie zeitlich begrenzt: auf das Studium und eine Altersgrenze. Nach eigenen Angaben bieten Allianz, HanseMerkur, ottonova und Signal Iduna ihre Studenten- bzw. Ausbildungstarife bis zum 39. Lebensjahr an, Debeka und Hallesche bis zum vollendeten 34. Lebensjahr; die INTER nennt das 39. Lebensjahr nur für Medizinstudierende (Stand 12.10.2026).
Nach dem Studium wird der Tarif in einen regulären Tarif umgestellt. HanseMerkur und ottonova werben damit, dass dieser Wechsel ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist. Der Beitrag steigt dann aber, weil ab jetzt Alterungsrückstellungen aufgebaut werden. Wie hoch, hängt vom Tarif und deinem Alter ab – lass dir den Folgebeitrag vor Vertragsschluss zeigen. Mehr dazu im Ratgeber PKV-Studententarif und in der Tabelle Altersgrenzen der Studententarife.
Die drei Haken der PKV im Studium
Die Befreiung „kann nicht widerrufen werden“ (§ 8 Abs. 2 SGB V). Steigt dein Beitrag oder endet die Beihilfe, kommst du bis Studienende nicht in die studentische Krankenversicherung zurück.
Der Versicherer fragt nach Vorerkrankungen und kann Zuschläge verlangen, Leistungen ausschließen oder ablehnen. Die gesetzliche Kasse fragt nicht.
Studententarife bilden keine Alterungsrückstellungen. Beim Wechsel in den Normaltarif steigt der Beitrag spürbar.
Wir fragen dich online nie nach deiner Gesundheit – auch nicht im Check oder in den Rechnern. Hast du Vorerkrankungen, findest du Hintergründe unter PKV trotz Vorerkrankung. Und weil die Bindung so schwer wiegt, gehört zu jeder Entscheidung die Frage nach dem Rückweg.
Raus aus der PKV: Wie kommt man als Student zurück in die GKV?
Während des Studiums führt der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nur über eine neue Versicherungspflicht. Die Barmer nennt als Beispiel eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Arbeitnehmer während oder nach dem Studium. Typisch ist der erste Job nach dem Abschluss mit einem Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze (77.400 € im Jahr 2026). Eine Beschäftigung nur zum Schein ist dafür kein Weg – sie begründet keine Versicherungspflicht. Die ehrliche Antwort auf alle Fragen zum Rückweg steht im Ratgeber Kann man als Student von der PKV in die GKV wechseln?
Fünf Irrtümer über die PKV als Student
Irrtum
- „Privat ist für Studenten billiger.“
- „Wenn es nicht passt, wechsle ich zurück.“
- „Der Studententarif bleibt so günstig.“
- „Meine Eltern zahlen das ja.“
- „Die Gesundheitsfragen sind eine Formsache.“
Richtig ist
- Ohne Beihilfe liegen viele 100 %-Tarife auf oder über dem Niveau der studentischen KV (136,80–160,82 €).
- Die Befreiung ist unwiderruflich; zurück führt meist nur eine neue Versicherungspflicht.
- Er endet mit dem Studium bzw. der Altersgrenze; danach steigt der Beitrag.
- Ab 25 endet bei Beamtenkindern meist die Beihilfe; dann wird ein 100 %-Tarif fällig – kläre früh, wer ihn zahlt.
- Falsche oder fehlende Angaben können den Versicherungsschutz gefährden.
PKV im Studium: Job, BAföG und Auslandssemester
Werkstudentenjob: Bist du privat versichert, ändert ein Job mit höchstens 20 Wochenstunden in der Vorlesungszeit nichts daran – er ist in der Kranken- und Pflegeversicherung versicherungsfrei (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 SGB V). Arbeitest du regelmäßig mehr und liegt dein Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze, wirst du als Arbeitnehmer gesetzlich pflichtversichert (Krankenversicherung als Werkstudent).
BAföG: Der Zuschlag für privat Versicherte beträgt bis zur Altersgrenze bis zu 102 € plus 35 € für die Pflege; bei Tarifen, die nur einen Anteil der Kosten erstatten, zählen die nachgewiesenen Beiträge bis 102 € (§ 13a Abs. 3 BAföG). Über 30 gelten 185 € plus 48 €.
Auslandssemester: Wie lange und wo dein privater Schutz im Ausland gilt, steht in deinen Tarifbedingungen. Die Hallesche schreibt zum Beispiel in ihrem Studenten-Flyer, der Schutz gelte innerhalb der EU und des EWR zeitlich unbegrenzt, für längere Aufenthalte außerhalb Europas biete sie eigene Lösungen an (W54-05.26). Frag vor der Abreise nach, statt dich auf Werbeaussagen zu verlassen.
Studententarife vergleichen – nach Kriterien, nicht nach Ranking
„Welche PKV ist für Studenten die beste?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein Tarif mit niedriger Selbstbeteiligung kann für dich besser sein als ein billiger mit hoher. Wir vergleichen deshalb nicht nach Rangfolge, sondern nach Kriterien:
- Altersgrenze: Bis wann gilt der Studententarif – 34 oder 39?
- Umstellung: Kannst du nach dem Studium ohne neue Gesundheitsprüfung in einen Normaltarif wechseln, und was kostet er?
- Selbstbeteiligung: Wie viel zahlst du im Jahr selbst?
- Leistungen: Psychotherapie, Zahnersatz, Hilfsmittel, Krankenhaus – was ist begrenzt?
- Beihilfe: Gibt es eine Beihilfe-Variante und die Umstellung auf 100 % mit 25?
Die Kriterien im Detail stehen im PKV-Studenten-Vergleich. Was einzelne Versicherer öffentlich zu ihren Studententarifen angeben, haben wir beschreibend zusammengefasst: HanseMerkur, Allianz, ottonova und Hallesche.
In fünf Schritten zur ehrlichen Entscheidung
1. Lage klären
Familienversichert? Beamtenkind? Über 30? Promotion? Ohne eine dieser Besonderheiten ist die Antwort meist „gesetzlich“.
2. Frist kennen
Drei Monate für die Befreiung oder zwei Wochen für den Austritt ab 30 – vorher entscheiden, nicht danach.
3. Bis Studienende rechnen
Gesetzlich gegen ein konkretes Angebot – mit 25er-Grenze, 30er-Grenze und realistischem Studienende.
4. Nach dem Studium denken
Folgebeitrag im Normaltarif schriftlich geben lassen; Angestellt, verbeamtet oder selbstständig?
5. Rückweg kennen
Nur eine neue Versicherungspflicht bringt dich zurück – rechne nicht mit Schlupflöchern.
Den Kostenvergleich bis zum Studienende rechnet der Studien-KV-Rechner, für Beamtenkinder der Beamtenkind-Rechner. Und ob in deiner Lage ein PKV-Weg überhaupt infrage kommt, zeigt der kostenlose Studien-KV-Check – mit ehrlicher Ampel, auch wenn sie „gesetzlich bleiben“ zeigt.
Alle Ratgeber zur PKV im Studium
PKV-Studententarif: so funktioniert er
Ausbildungstarife ohne Alterungsrückstellungen: Altersgrenzen, Leistungen, Umstellung nach dem Studium.
Weiterlesen PKV im StudiumPKV als Student: Was kostet sie?
Beitragsbeispiele der Versicherer, Selbstbeteiligung im Ernstfall, BAföG-Zuschlag und der Sprung nach dem Studium.
Weiterlesen PKV im StudiumLohnt sich die PKV für Studenten?
Vier Fälle mit Zahlen: Beamtenkind, ab 30, Promotion, Eltern privat – und wann die Antwort klar „nein“ heißt.
Weiterlesen PKV im StudiumAls Student von der PKV in die GKV?
Die Befreiung ist unwiderruflich. Welche Wege zurück es trotzdem gibt – und welche Tricks nicht funktionieren.
Weiterlesen PKV im StudiumPKV-Studenten-Vergleich: die Kriterien
Zehn Kriterien statt Rangliste – mit öffentlichen Werten der Versicherer und dem Vergleich zur studentischen KV.
Weiterlesen PKV im StudiumHanseMerkur für Studenten: der Studententarif
Was die HanseMerkur öffentlich zu ihrem Studententarif angibt: Altersgrenze, Beitragsbeispiele, Leistungen, Wechsel nach dem Studium.
Weiterlesen PKV im StudiumAllianz für Studenten: Ausbildungstarife 70A
Was die Allianz öffentlich zu ihren Ausbildungstarifen angibt: Beiträge nach Eintrittsalter, Altersgrenze, Beihilfe-Kinder.
Weiterlesen PKV im Studiumottonova für Studenten: Study-Tarife
Was ottonova öffentlich zu den Study-Tarifen angibt: Beitragsbeispiele, Selbstbeteiligung, Altersgrenze, Wechseloption.
Weiterlesen PKV im StudiumHallesche für Studenten: Ausbildungszeiten
Was die Hallesche in ihrem Studenten-Flyer angibt: NK.select mit Sonderbedingungen, Bonus-Variante, Altersgrenze 34, Anwartschaft.
WeiterlesenHäufige Fragen
Kann man als Student in die PKV?
Ja, auf drei Wegen: mit einer Befreiung von der studentischen Versicherungspflicht binnen drei Monaten nach deren Beginn (§ 8 SGB V), nach dem Ende der studentischen Krankenversicherung mit 30 durch Austritt binnen zwei Wochen (§ 188 Abs. 4 SGB V) oder als Promovierender, der nicht versicherungspflichtig ist. Der Versicherer prüft dabei deine Gesundheit.
Was kostet die PKV für Studenten?
Je nach Versicherer, Alter, Selbstbeteiligung und Leistungen. Öffentliche Beispiele der Versicherer reichen von rund 95 € (HanseMerkur, 20 Jahre, 1.000 € Selbstbeteiligung) bis über 300 € (Allianz, Eintrittsalter 25–29) im Monat, Stand 10.10.2026. Für Beamtenkinder mit Beihilfe kostet ein Restkosten-Tarif als Orientierung rund 40 bis 75 €.
Wie kommt man als Student aus der privaten Krankenversicherung raus?
Während des Studiums in der Regel nur über eine neue Versicherungspflicht – etwa eine Stelle als Arbeitnehmer mit mehr als 20 Wochenstunden unter der Versicherungspflichtgrenze. Die Befreiung selbst kann nicht widerrufen werden. Nach dem Studium führt meist der erste Job unter der Grenze zurück in die gesetzliche Kasse.
Ist eine private Krankenversicherung für Studenten sinnvoll?
Für die meisten nicht: Bis 25 ist die Familienversicherung kostenlos, danach ist die studentische Krankenversicherung günstig und ohne Bindung. Sinnvoll sein kann die PKV für Beamtenkinder mit Beihilfe, ab 30, wenn die freiwillige GKV mindestens rund 260,77 € kostet, und für Promovierende mit Stipendium.
Sind Studierende über die Eltern privat krankenversichert?
Nicht kostenlos. In der PKV hat jedes Kind einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. Mit der Einschreibung musst du entscheiden: Befreiung beantragen und privat bleiben oder in die studentische Krankenversicherung wechseln. Ist ein Elternteil gesetzlich versichert, kann unter Umständen eine kostenlose Familienversicherung möglich sein.
Quellen
- § 8 SGB V – Befreiung von der Versicherungspflicht
- § 188 SGB V – Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft (Abs. 4)
- § 13a BAföG – Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag
- HanseMerkur: Private Krankenversicherung für Studenten – abgerufen 10.10.2026
- Allianz: Private Krankenversicherung für Studierende – abgerufen 10.10.2026
- ottonova: Private Krankenversicherung für Studenten – abgerufen 10.10.2026
- Hallesche: Flyer „Krankenversichert als Student“ (W54-05.26)
- Verbraucherzentrale Hamburg: Privat krankenversichert ins Studium – 23.09.2026
- otto-schmidt.de: Keine studentische Krankenversicherung für Doktoranden (BSG 07.06.2018)
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu der Krankenversicherung im Studium und in der Promotion (Stand: 12. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu dir passt, hängt von deiner persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Ein kostenloses Informations- und Rechnerportal – kein Angebot einer Hochschule, Krankenkasse oder Beihilfestelle; über Versicherungspflicht, Befreiung und Beihilfe entscheiden allein Krankenkasse bzw. Beihilfestelle. Herausgeber: KV-Student.de. KV-Student.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.